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Wechsel des Kabelbetreibers (Teil 6)

Fazit

von Arne Myckert

 

Da sich verschiedene Mieter kritisch zu dem Wechsel von Vodafone Kabel Deutschland zur Telekom geäußert haben, ist es naheliegend die Entscheidung und den anschließenden Umstellungsprozess auch aus Sicht von KommWohnen kritisch zu betrachten.

Obwohl die betroffenen Mieter im Vorfeld durch Hausaushänge und Mieteranschreiben umfassend über den Umstellungsprozess informiert wurden, haben verschiedene Reaktionen gezeigt, dass die ausschließliche Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte bei der Umstellung aus Mietersicht nicht ausreichend war. Die in dieser Beitragsserie erfolgte Berichtserstattung gerade auch über die Hintergründe der Umstellung hätte sicherlich zu einem besseren Verständnis der Entscheidung von KommWohnen beigetragen, wenn sie denn schon viel früher erfolgt wäre. Hier sollte KommWohnen in Zukunft früher und tiefgründiger über zukünftige Projekte berichten.

Einer der Vorwürfe zu der Umstellung war, dass den Mietern die Telekom, quasi in einer Monopolstellung, aufgezwungen wurde. Tatsächlich war nur in der Vergangenheit aufgrund der Vertragskonstellation des Sammelinkassos Vodafone Kabel Deutschland zwingend von den Mietern zu nutzen. Nachdem der langjährige Vertrag mit diesem Anbieter ausgelaufen ist und sich KommWohnen nach umfangreichen Vertragsverhandlungen schließlich für das Angebot der Telekom entschieden hat, haben nun die Mieter von KommWohnen erstmalig ein Wahlrecht. Anders als beim Sammelinkasso in der Vergangenheit entscheidet nun jeder Mieter individuell, ob er Kunde der Telekom werden möchte oder sich über DVB-T oder das Internet Programme anschauen möchte. Und wer keinen Fernseher nutzt, braucht nach der Umstellung auf die Telekom auch nichts mehr dafür bezahlen.

Durch die Rahmenvereinbarung mit der Telekom haben die KommWohnen Mieter die Möglichkeit (abweichend zu dem normalen Angebot im T-Punkt-Shop) das digitale Basispaket Kabelfernsehen für 6,82 €/Monat zu vereinbaren.

Je nach Lage der Wohnung des Mieters in Görlitz stellt dies eine Kostenerhöhung oder –senkung dar. Da KommWohnen für die Zukunft einen einheitlichen Preis für alle KommWohnen Wohnungen erreichen wollte, war dieses Vorgehen unvermeidlich. Im Übrigen wären auch bei einem Verbleib bei Vodafone Kabel Deutschland die Preise für das Basispaket angestiegen.

Die Mieter, die kostenpflichtige Zusatzangebote genutzt haben, können durch den Wechsel zur Telekom nicht ohne weiteres die Entschlüsselungstechnik weiterverwenden. Auch wenn hier ein neues Gerät vielleicht gerade nicht geplant war, war es auch in den vergangenen Jahren immer wieder erforderlich durch Änderungen in der Übertragungs- und Verschlüsselungstechnik neue Receiver/Decoder anzuschaffen. Hier kann der Unmut über die nun unerwartete Investition möglicherweise durch die besseren Leistungen des neuen Gerätes ausgeglichen werden.

Wie auch bei Mobilfunkangeboten weichen die Preise und Vertragsbestandteile der verschiedenen Anbieter häufig voneinander ab. So unterscheiden sich auch die Leistungen von Vodafone Kabel Deutschland und der Telekom. Und ebenso wie bei den Mobilfunkangeboten hängt der aufgerufene Preis oft von den gerade aktuellen Angeboten ab. Dies macht einen unmittelbaren Vergleich schwierig. Aber gerade die Nutzer von Aktionsangeboten können aus Sicht von KommWohnen bei beiden Anbietern ein zufriedenstellendes Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen.

Unterschätzt hat KommWohnen den Zeitraum für die Organisation der Einspeisung von eRtv. Hier wäre eine frühzeitigere Einbeziehung des Senders sinnvoll gewesen.

Anders als bei anderen Gesellschaften, haben die Mieter von KommWohnen von der Möglichkeit des Online-Vertragsabschlusses nur sehr zurückhaltend Gebrauch gemacht. Dies hat zu Überlastungen bei der Telekom Hotline geführt. Auch die persönlichen Beratungsangebote sind viel stärker frequentiert worden als ursprünglich angenommen. Die Ausweitung des persönlichen Beratungsangebots hat hier für Beruhigung gesorgt. Da jedoch die Form der Beratung immer wieder auch von Mietern kritisch betrachtet wurde, hat sich KommWohnen entschieden, einen gesondert geschulten jungen Mitarbeiter des Unternehmens bis zum Ende der Umstellungsphase als Ansprechpartner bereit zu stellen. Dies hätte bereits von Beginn der Umstellung an erfolgen können, um Verunsicherungen bei den Mietern zu vermeiden.

Auch wenn noch weitere Umstellungen anstehen, überwiegen bei einem Zwischenfazit bei allen aufgetretenen Problemen aus Sicht von KommWohnen doch deutlich die positiven Aspekte. Der Bestand wird auf die schnelle Glasfasertechnologie umgestellt und damit zukunftssicher. Die Mieter erhalten nun ein Wahlrecht über die tatsächlich gewünschten Leistungen. Entlegene Wohngebiete werden nun auch mit schnellem Internet versorgt. Der im deutschlandweiten Vergleich sehr günstige Preis von 6,82 € für das Grundpaket wird für alle KommWohnen Mieter über den langen Zeitraum von 15 Jahren gesichert.

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