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Clara-Zetkin-Straße 47

Architekt erklärt seine Projekte

von Jenny Thümmler

Am 10. Juli gibt es einen Tag der offenen Tür in Rauschwalde. KommWohnen-Architekt Alexander Sommer spricht hier im Interview vorab über seine Ideen für die Komplettsanierung und verrät, welche weitere Besonderheit es zu diesem Termin zu sehen gibt.

 

Herr Sommer, wie läuft’s denn in der Clara-Zetkin-Straße 47?
Nach den Verzögerungen, die wir im Winter durch die Insolvenz der Dachdeckerfirma hatten, ist es prima vorangegangen. Momentan sind Bodenleger, Maler, Elektriker und der Tischler im Haus. Und es gibt Restarbeiten an der Fassade im Hof.


Diese Komplettsanierung ist das erste große Inhouse-Projekt von KommWohnen. Was bedeutet das?
Dass alles von der Planung bis zur Fertigstellung von KommWohnen-Mitarbeitern geleistet wird. Dass war auch schon bei der äußeren Instandsetzung des Hainwalds 3-6 so, aber die Clara-Zetkin-Straße 47 ist natürlich eine ganz andere Größenordnung.


War das für Sie eine neue Herausforderung?
Nein, ich habe das schon bei meinem früheren Arbeitgeber, dem Büro für Architektur und Städtebau Volker Augustin in Löbau, oft übernommen. Dort habe ich sieben Jahre gearbeitet, bis ich im Herbst 2016 zu KommWohnen gekommen bin.


… und jetzt der hauseigene Architekt sind.
Ja, um eigene Schwerpunkte setzen und Konzepte entwickeln zu können, die zum Häuserbestand von KommWohnen passen.


Wie sah es denn zu Beginn in dem leer stehenden Haus an der Zetkin-Str. aus?
Drei Wohnungen pro Etage, eine einzige im Dachgeschoss. Dazu dunkle Flure, eng und nicht schön.


Und was haben Sie nun daraus gemacht?
Jetzt gibt es zwei Zweiraumwohnungen pro Etage, ca. 54 und ca. 71 Quadratmeter groß. Wir haben Wände entfernt und mit Glastüren Lichtachsen gebildet, wodurch die Räume jetzt lichtdurchflutet sind und viel großzügiger wirken.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

War diese Gestaltung beim Entwurf gleich Ihre erste Idee?
Ja, weil es einfach die offensichtliche Lösung ist für dieses Gebäude mit solch dunklen Räumen.

Am Dach des Gebäudes hat sich Einiges verändert, das sieht man schon von außen. Was ist dort passiert?
Wir haben hofseitig das Dach herausgezogen und das Flachdach erweitert, um mehr Platz zu gewinnen. Die Dachschrägen sind dadurch weggefallen. So sind auch im Dachgeschoss zwei attraktive Wohnungen entstanden, die dank des eingebauten Fahrstuhls – fast schon Luxus in einem so kleinen Haus – auch problemlos zu erreichen sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Interesse an den Wohnungen ist schon jetzt groß, fast alle sind bereits vermietet. Aber vor dem Einzug werden Interessierte die Gelegenheit haben, sich Ihre Ideen anzuschauen – bei einem Tag der offenen Tür.
Genau, wir laden am 10. Juli dazu ein, von 15 bis 18 Uhr. Die Besucher können einen Blick in die Wohnungen werfen und mit uns ins Gespräch kommen. Bauleiter Joachim Wätzig ist dann auch anwesend. Und es wird auch die Gelegenheit sein, das nächste große KommWohnen-Projekt für Rauschwalde vorzustellen: die Komplettsanierung der Arthur-Ullrich-Straße 10-16. Dieser Block bekommt ein völlig neues Aussehen und neue Grundrisse. Ein Konzept, das wir eventuell auch auf weitere Häuser anwenden wollen, was mich sehr freut.  Jetzt bin ich gespannt auf die Meinungen der Leute.

 

Fotos aus der Bauphase der Clara-Zetkin-Straße gibt es zum Beispiel hier und hier zu sehen.


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