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Nachruf

Trauer um Aufsichtsratsmitglied

Eine traurige Nachricht erreichte uns dieser Tage. Eberhard Schneider, Mitglied des KommWohnen-Aufsichtsrats, ist verstorben. Seit 2015 lenkte er die Geschicke unserer Gesellschaft mit. „Es war schön, immer wieder die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen zu haben, weil Herr Schneider stets als Erster zu den Aufsichtsratssitzungen kam“, sagt KommWohnen-Geschäftsführer Arne Myckert. „Bei der Sitzung selbst war er oft ein vermittelnder Charakter, der eine für alle Seiten verträgliche Lösung gesucht hat. Und er hat durch seine große Lebenserfahrung manchmal Dinge in Frage gestellt, die wir anderen eigentlich für selbstverständlich genommen haben. Das tat Entscheidungsprozessen gut.“ Seine Stimme wird im KommWohnen-Aufsichtsrat fehlen.

Sein ehrenamtliches Engagement hat Eberhard Schneider viele Jahre der CDU gewidmet. 2002 trat er dem Vorstand  des CDU-Ortsverbands Ludwigsdorf/Klingewalde/Königshufen, später Ortsverband Neiße, bei. Seit 2005 war er im Vorstand des Kreisverbands der kreisfreien Stadt Görlitz, ab 2010 im Vorstand des Stadtverbands Görlitz und dort lange Schatzmeister, seit 2011 Mitglied des CDU-Kreisvorstands. Seit 2012 war er Vorsitzender der Senioren-Union in Görlitz. Parteifreund Dieter Gleisberg, auf dessen Initiative Eberhard Schneider in den KommWohnen-Aufsichtsrat kam, erinnert sich an einen „recht nüchtern agierenden Techniker und Realist in allen Lebenslagen. Trotzdem konnte er gut und gern Karneval feiern.“

Eberhard Schneider wurde 1944 in Breslau geboren und ist in Leipzig zur Schule gegangen, bevor 1961 sein Arbeitsleben in Bonn begann. Beruflich hat sich Eberhard Schneider dem Bankwesen verschrieben. Erst als Bankkaufmann, dann als Betriebswirt und Diplom-Ökonom. Lange Jahre hat er im Rheinland gearbeitet, ab 1992 dann in Görlitz als Bereichsleiter Organisation bei der Niederschlesischen Sparkasse. „Mit dieser Tätigkeit nach der Wiedervereinigung wurde ich Ostdeutscher aus Überzeugung“, schrieb er auf der Internetseite des CDU-Stadtverbands. „Dabei lernte ich, dass ein sehr wichtiger Faktor für Ostdeutschland eine erfolgreiche Wirtschaft ist, denn nur dort werden Arbeitsplätze und finanzielle Werte geschaffen. Auch als Senior möchte ich mich bei der politischen Arbeit für die Wirtschaft einsetzen und dabei auch die Interessen der älteren Menschen gewahrt sehen.“

Foto: ©CDU-Kreisverband Görlitz

 


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